Graveln mal anders – Einzelzeitfahren beim Race Across Austria (RACA) Gravel North–South
Ein ganz besonderes Gravelrennen stand für Andreas M. am Programm: 100 Kilometer und 2000 Höhenmeter im Rahmen des Race Across Austria – Gravel North–South.
Doch diesmal lief alles ein wenig anders als bei klassischen Events.
Kein Massenstart – kein Windschatten – volles Abenteuer
Statt dem üblichen Massenstart ging es im Einzelstart-Modus im 2-Minuten-Takt los. Auch die Strecke war nicht ausgeschildert – es galt, sich allein per GPS-Track zu orientieren. Den GPX-Track erhielten die Teilnehmer rund zwei Wochen vor dem Rennen. Unterwegs mussten zudem drei Kontrollpunkte angefahren und eine Zeitkarte gestanzt werden – wie zu alten Radsport-Zeiten.
Der Verzicht auf Renntrubel hatte seine Vorteile: Keine Windschatten-Taktik, kein Positionskampf – dafür volle Konzentration auf die Strecke und Zeit, um die beeindruckende Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Gefahren wurde über verkehrsarme Asphaltstraßen, Feld- und Waldwege – technisch wenig fordernd, aber mit stetigem Auf und Ab bis nahe an die tschechische Grenze und zurück nach Linz.
Starke Leistung in der Gesamtwertung (männlich):
Name
Platz
Zeit
Andreas M.
3. von 31
4:32 h
Den Sieg holte sich Frederik Böna mit einer Zeit von 4:00 h.
Fazit:
Die Reise nach Linz hat sich voll ausgezahlt! Ein innovatives Rennformat, eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke und entspannte Atmosphäre – dieses Event hätte definitiv mehr Teilnehmer verdient. Graveln im Mühlviertel? Gerne wieder!
Am 08.06.2025 fand der älteste Radmarathon Österreichs zum 37 Mal statt. Die Dolomitenrundfahrt bereits in den 1950er Jahren in ihren Grundzügen ins Leben gerufen, zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen ihrer Art und ist heute ein Fixpunkt im Radsportkalender – für Hobbysportler ebenso wie für ambitionierte Athleten. Mit dabei vom RC-Neulengbach war Michael J.
Über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter führte die Rundfahrt von Lienz nach Oberdrauberg, über den Gailberg ins Lesachtal und durch das Tiroler Gailtal sowie über die Drautalstraße wieder zurück in die Bezirkshauptstadt. Der Wettergott hatte Mitleid mit den rund 2.000 angemeldeten Sportlern und lockte die Teilnehmer bei angenehmen Temperaturen und trockenen Straßen zum Start. Erst auf den letzten 40km der Renndistanz kam der vorhergesagte Wettersturz begleitet von starken Regengüssen. Mit entsprechender Vorsicht bei strömenden Regen auf der nassen Abfahrt errang Michael sicher das Ziel in einer Zeit von 3:38:03 und errang damit Platz 31 in der Klasse Men 3. (Text von Michael Janotta)
Zu finden sind die Ausschreibungen die wir als Radclub zugesendet bekommen haben unter „Links“/“Rennausschreibungen 20205“ oder hier direkt – nach Datum des Renntermines sortiert.
Nach zwei Jahren mit schlechtem Wetter durften die Teilnehmer dieses Jahr endlich wieder die Faszination des Glocknerkönigs in voller Pracht erleben.
Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, trockene Straßen und freie Sicht auf die beeindruckende Bergkulisse, während man Kehre für Kehre in die Pedale tritt.
Pünktlich um 7:00 Uhr machten sich 1900 motivierte Radfahrer auf den Weg von Bruck an der Großglocknerstraße zum Fuschertörl, oder noch weiter hinauf zur Edelweißspitze. Michael J. war auf der Classic Strecke zum Fuschertörl unterwegs und belegte in einer Zeit von 1:49:15 in der Kategorie Classic Herren 5 Platz 41. Wir gratulieren sehr herzlich!
Fazit: Die professionelle Veranstaltung ist eine geniale Möglichkeit den höchsten Berg Österreichs, ganz ohne motorisierten Straßenverkehr, in seine Schranken zu weisen.
Pech im polnischen Wald – Andreas M. beim Gravel-Rennen in Szklarska Poręba – Jakuszyce
Nach dem erfolgreichen Start in Velden beim Gralf, war das nächste Gravel-Highlight der Saison 2025 fest eingeplant – Szklarska Poręba – Jakuszyce (120 km mit 2280 hm). Doch für Andreas M. verlief das Abenteuer diesmal anders als erhofft.
Am Vorabend musste noch schnell ein gerissenes Schaltseil gewechselt werden – war das schon ein Hinweis?
Beim zweiten längeren Downhill vom höchsten Punkt der Strecke wurde das technisch anspruchsvolle, raue Gelände zur Herausforderung: Die vordere Carbonfelge brach seitlich – ein schwerwiegender Defekt, der das Rennen früh prägte. Mit einem Ersatzschlauch konnte Andreas zwar noch bis Kilometer 42 weiterfahren, doch nach einem weiteren Reifenschaden war sämtliches Schlauch- und Patronenersatzmaterial aufgebraucht.
Und dann war da: Wald, Wald, Wald und kein Handy.
Allein im tiefgrünen Wald, weit abseits des Geschehens, mit einer gebrochenen Felge und beginnendem Regen. Dank dem Handy eines ebenfalls ausgeschiedenen Mitstreiters konnte Andreas nach einer einstündigen Wald-Wanderung den vereinbarten Treffpunkt finden und musste das Rennen als DNF (Did Not Finish) beenden.
Fazit:
Szklarska Poręba – wir sehen uns 2026 wieder! Die Strecke bleibt eine Herausforderung – aber auch ein Ziel, das Andreas nicht auf sich sitzen lässt.
Kriterium Trumau Staatsmeister und Landesmeisterschaften Kriterium
Bei widrigen Verhältnissen, Starker Dauerregen Sonne und Schwül, belegte Manfred F. den 7 Platz bei den Ö Meisterschaft Master 1 und den 2 Platz der NÖ Landesmeisterschaften Master 1
Seit April 2025 gibt es ein Volksbegehren für die Änderung des Wegerechtes, welches alle ambitionierten MTB’ler prüfen und unterschreiben sollten. Nähere Infos HIER KLICKEN
Wie jeden Samstag um 9:00 wurde auch diesmal eine schöne Tour in gemütlichem Tempo – Troppberg – von 13 Teilnehmern gefahren: wunderbares Wetter begleitete uns auf 50 km mit ca 900 Höhenmetern:
wobei auch eine kleine Andacht am Auberg begangen wurde: