Rennergebnisse

Pannonia Gravel 19.10.25

Unsere Teilnehmer auf der 73 km / 1150hm – Strecke:

Andreas Müller (Kat 55-64): 2:37:44 Platz 4 in der Alterskategorie und Platz 35 Gesamt (von 170)

Paul Rosner (Kat 45-54): 2:51:57 Platz 14 in der Alterskategorie und Platz 66 Gesamt

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Nachtrag von Andreas Müller:

Beim Gravel Pannonia standen wir diesmal zu zweit für den RC Neulengbach am Start – top motiviert, aber leicht bibbernd. Sonnenschein hin oder her: Knapp über 0 Grad sind selbst für hartgesottene Gravelbiker eine Ansage.

Paul erschien hochmotiviert im kurzen Trikot an der Startlinie – gefühlt schon im Rennmodus. Andreas hingegen war da bereits mitten im ersten ungeplanten Abenteuer des Tages.

Das Hosen-Drama vor dem Start 😅

Wie fast immer war am Vorabend alles sorgfältig ins Auto gepackt worden. Fast alles.
Ein wesentliches Detail blieb zu Hause: die Radhose.

Ein Gravelrennen über knapp drei Stunden in Jeans? Das wäre wohl eine nachhaltige Überbelastung für den „lieben Popo“ geworden. Also blieb nur Plan B: schnorren. Am Parkplatz zogen sich gerade andere Teilnehmer um – also fragte Andreas höflich herum, ob vielleicht jemand eine Ersatzhose mithätte.

Warum sollte jemand mit zwei Hosen zum Rennen kommen?
Ganz einfach: Wenn man weiß, dass man regelmäßig am Treppchen steht und zur Siegerehrung eine frische Garnitur tragen möchte.

Und tatsächlich – beim sechsten Versuch wurde Andreas fündig: Alfred Lechnitz, österreichische Radsportlegende, half spontan aus. Er selbst landete später in der Ü65-Klasse standesgemäß auf Rang 3 – diesmal allerdings mit einer „Rennversion“ der Hose bei der Siegerehrung. Hier nochmals ein herzliches DANKE!

Fast hätte Andreas der geliehenen Hose alle Ehre gemacht und ebenfalls einen Treppchenplatz geholt – am Ende wurde es knapp die „Blechene“. Starkes Rennen, aber das Podium blieb diesmal außer Reichweite.

Gravel-Premiere mit Kampfgeist 💪

Für Paul war es das erste Gravelrennen überhaupt – und er war vom Speed und den Positionskämpfen in der Startphase sichtlich geflasht. Trotz zweimaligem Ausflug ins Grüne ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Am Ende stand ein hervorragender 14. Platz in der Altersklasse – ein starkes Debüt, das definitiv Lust auf mehr macht.

Fazit:
Kalte Temperaturen, Hosen-Drama, zwei Abgänge und trotzdem Top-Leistungen – Gravel Pannonia hatte alles, was ein echtes Rennabenteuer ausmacht. RC Neulengbach war jedenfalls würdig vertreten. 

2025-10-19Pannonia

Rennergebnisse

2025-09-21 Cyclocross Auftakt Maria Enzersdorf

Bei großer Hitze um die 30 Grad war in der Südstadt Auftakt der Cross Saison, die heuer Rund 16 Rennen umfasst.

Bei einem starken Starterfeld (Rund 60 Fahrern), kam ich für meine Verhältnisse sehr gut weg und konnte meine Position halten, nach den ersten Runden (zu meiner Überraschung), sogar den ein oder anderen Platz gut machen.

Bei einer steilen bergauf Schrägfahrt meinte es das Schicksal leider nicht gut mit mir und ein Konkurrent verlor das Gleichgewicht und landete mit seinen Stohlenschuh auf meinem Vorderreifen. Zum Glück kam ich nicht zu Fall, nach dem Anstieg wollte ich voller Elan mein Rennen fortsetzen, aber mein Vorderreifen war leider platt.

Nach Rund 30 Minuten war der Saisonstart für mich dann wieder vorüber.
(Text und Bilder von Manfred FUGER)

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2025-09-21CyclocrossMariaEnzersdorf

Allgemein

Nachtrag: ÖM Radmarathon 2025 – Waidhofen an der Thaya (27.7.25)

Rennbericht von Andreas Müller:

Am 27. Juli 2025 wurde im niederösterreichischen Waidhofen an der Thaya der österreichische Staatsmeistertitel im Radmarathon vergeben – also definitiv eine Reise wert. Am Vorabend wurde alles vorbereitet und ins Auto gepackt, zeitig ging es in der Früh los. Ein Radar-Foto auf der Ortsumfahrung sorgte allerdings schon vor dem Start für zusätzliche „Motivation“ – entsprechend gut gelaunt stellte ich mich in die Startbox.

Nach dem neutralisierten Start aus der Stadt wurde das Feld rasch freigegeben – und sofort ging es mit hohem Tempo zur Sache. Erste Gruppen bildeten sich schnell. Nach rund 15 Kilometern kam es in meiner Gruppe zu einem Massensturz, der das Feld ordentlich durchmischte. Ich konnte dem unmittelbaren Epizentrum zwar entkommen, doch das Loch zur Spitze war bereits aufgegangen und nicht mehr zuzufahren.

Nach einer kurzen Phase der Neuordnung formierte sich wieder eine starke Gruppe, und wir nahmen den welligen Kurs mit konstant hohem Tempo in Angriff. Die Amateur-Elite war am Start – einem ÖM-Rennen absolut würdig.

Über die 100 Kilometer mit rund 1.200 Höhenmetern fuhr ich mit einer Normalized Power von 299 Watt, meinen bisher höchsten Rennwert. Der Intensity Factor von 0,944 zeigt, dass ich nahezu alles gegeben habe – mehr geht an so einem Tag kaum. Nach knapp drei Stunden Vollgas bedeutete das immerhin Rang 11 in der Altersklasse, sowie Platz 6 in der ÖM-Wertung.

Den Sieg in der Altersklasse und damit den ÖM-Alterklassen-Staatsmeistertitel holte sich Erich Mahringer vom insideAx Tom´s IT UCT OÖ.

Ein intensiver, hochklassiger und fordernder Renntag – mit persönlicher Bestleistung und einer Performance, die einer Staatsmeisterschaft zumindest würdig war.

Rennergebnisse

Rennbericht: Wachaumarathon 2025-07-13

13. Juli 2025

Wachauer Radmarathon 2025 – Familienpower auf der Power-Strecke


Ein Klassiker unter den Radmarathons in Niederösterreich und ein Fixpunkt im Rennkalender: Der Wachauer Radmarathon lockte auch heuer wieder rund 2.700 Teilnehmer:innen auf drei Distanzen an – „Light“ (53 km), „Power“ (100 km) und „Champions“ (200 km).

Für den RC Neulengbach standen Andreas und Matthias Müller gemeinsam an der Startlinie der Power-Strecke (100 km) – doch gemeinsam unterwegs waren sie nicht lange …

Wachauer Radmarathon: Vater-Sohn-Duell – mit klarem Ausgang 😉

Für Matthias, der erst in seinem zweiten Radsportjahr steht, war das Ziel klar: Ein Platz in den Top 100 der Gesamtwertung. Nach dem neutralisierten Start wurde das Tempo ab Weißenkirchen ordentlich angezogen – und am ersten Anstieg Richtung Mühldorf ließ Matthias seinen Vater bereits stehen. In einer der vorderen Gruppen arbeitete er sich entschlossen den langen Anstieg hinauf, während Andreas im Verfolgerfeld weiterfuhr.

In der Abfahrt zur Donau formierten sich größere Gruppen, doch die Entscheidung fiel im letzten Drittel: Der Dunkelsteinerwald mit seinen fordernden Anstiegen sortierte das Feld endgültig.

Ergebnis: Ziel erreicht – und die Club-Ehre neu verteilt!

NameAltersklassePlatz AKGesamtplatzZeitSchnitt
Matthias MüllerAK Männer80. von 48595. gesamt2:53:1536,02 km/h
Andreas MüllerAK 55–595. von 101120. gesamt2:57:1935,19 km/h

Gewonnen hat Maximilian Kuen in 2:41:57 (38,53 km/h).

Fazit:

Ziel erreicht, persönliche Bestleistung geknackt – und Papa zum ersten Mal geschlagen!
Ab sofort darf Matthias bei den Clubausfahrten ganz offiziell in der ersten Reihe fahren 😉.
Gratulation an beide – starke Leistung und tolle Teamleistung im Doppelpack

2025-07-13Wachaumarathon

(Text und Bilder von Andreas Müller)

Rennergebnisse

Rennergebnis: 2025-07-06 Gravel World Series Singen

Hitzeschlacht in Hegau – Gravel World Series in Singen

Nach dem Rennen in Polen stand das nächste Gravel-Event für Andreas M. auf dem Programm – diesmal in Deutschland, genauer gesagt in Singen, das vor allem durch seine MTB-Marathonrennen bekannt geworden ist. Nicht zuletzt, weil hier 2017 der Österreicher Alban Lakata seinen dritten Marathon-Weltmeistertitel gewann – ein junger Mathieu van der Poel landete damals übrigens auf Rang vier.

2025 war Singen nun Austragungsort eines Rennens der UCI Gravel World Series – 100 km mit über 2.000 Höhenmetern durch das Vulkanland im Hegau, verteilt auf zwei selektive Runden einer anspruchsvollen Strecke unter hochsommerlichen Bedingungen.

Die Strecke hatte es in sich:

Zahlreiche kurze, aber steile Anstiege, unzählige Schotterkurven und kaum Möglichkeiten zum Windschattenfahren machten das Rennen besonders fordernd. Dazu kam die hochsommerliche Temperatur, die den Fahrern alles abverlangten.

Ein Zwischenfall in der ersten Runde führte zu einer rund 30-minütigen Rennunterbrechung: Ein schwerer Sturz erforderte den Einsatz eines Rettungshubschraubers. Eine solche Situation hinterlässt Spuren – ab diesem Moment wurde jede Abfahrt und Kurve mit mehr Respekt genommen.

Das Ergebnis für den RC-Neulengbach:

NameAltersklassePlatz AKZeit
Andreas M.AK 55–5925. von 454:47:58 (wobei ca. 30 Minuten durch den Rettungseinsatz hinzukamen)

Zum Vergleich: Der Sieg in dieser Altersklasse ging – wie schon in Velden – an Ex-Profi Mauro Bettin in starken 3:47:21.

In der Elite-Kategorie (70+ Starter) sicherte sich Mathijs Loman (A.S.D. SWATT CLUB) den Sieg in 3:10:45, Alban Lakata belegte den 18. Rang in 3:16:29 (allerdings ist er um 20! Jahre älter als der Sieger).

Fazit:

Singen war hart, heiß und herausfordernd – ein echter Gravel-Test im Weltcup-Format. Gratulation an Andreas für die starke Leistung unter diesen Bedingungen!

Text und Bilder von Andreas Müller

Allgemein

Rennergebnis: 28.6.25 Jauerling Bergrennen

Am 28. Juni 2025 wurde ein Einzelzeitfahren von Schallemmersdorf hinauf zum Parkplatz der Jauerling-Warte ausgetragen.

Das Bergrennen war auch zugleich das Finale des Zeitfahr-CUP 2025. Entsprechend viele ambitionierte Radsportler waren auf der Strecke.  

Bei perfekten Bedingungen durfte auch Lukas E. die insgesamt 13,87 km mit 780 Höhenmetern in Angriff nehmen.

Lukas Entinger belegte Platz 24 von insgesamt 48 Startern.

Ergebnis: https://zeitfahr-cup.at/wp-content/uploads/2025/06/ZF-CUP-EZF-Ergebnis-2025-06-28-Jauerling-GESAMT.pdf

2025-06-28Jauerling

Bild und Text von Lukas Entinger

Rennergebnisse

Rennbericht: 2025-06-21 RACA Gravelday Oberösterreich

Graveln mal anders – Einzelzeitfahren beim Race Across Austria (RACA) Gravel North–South

Ein ganz besonderes Gravelrennen stand für Andreas M. am Programm: 100 Kilometer und 2000 Höhenmeter im Rahmen des Race Across Austria – Gravel North–South.

Doch diesmal lief alles ein wenig anders als bei klassischen Events.

Kein Massenstart – kein Windschatten – volles Abenteuer

Statt dem üblichen Massenstart ging es im Einzelstart-Modus im 2-Minuten-Takt los. Auch die Strecke war nicht ausgeschildert – es galt, sich allein per GPS-Track zu orientieren. Den GPX-Track erhielten die Teilnehmer rund zwei Wochen vor dem Rennen. Unterwegs mussten zudem drei Kontrollpunkte angefahren und eine Zeitkarte gestanzt werden – wie zu alten Radsport-Zeiten.

Der Verzicht auf Renntrubel hatte seine Vorteile: Keine Windschatten-Taktik, kein Positionskampf – dafür volle Konzentration auf die Strecke und Zeit, um die beeindruckende Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Gefahren wurde über verkehrsarme Asphaltstraßen, Feld- und Waldwege – technisch wenig fordernd, aber mit stetigem Auf und Ab bis nahe an die tschechische Grenze und zurück nach Linz.

Starke Leistung in der Gesamtwertung (männlich):

NamePlatzZeit
Andreas M.3. von 314:32 h

Den Sieg holte sich Frederik Böna mit einer Zeit von 4:00 h.

Fazit:

Die Reise nach Linz hat sich voll ausgezahlt!
Ein innovatives Rennformat, eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke und entspannte Atmosphäre – dieses Event hätte definitiv mehr Teilnehmer verdient.
Graveln im Mühlviertel? Gerne wieder!

2025-06-21Gravel_RACA

Text und Bilder von Andreas Müller

Rennergebnisse

Rennergebnis: 37. Dolomitenrundfahrt 8.6.25 Michael Janotta

Am 08.06.2025 fand der älteste Radmarathon Österreichs zum 37 Mal statt. Die Dolomitenrundfahrt bereits in den 1950er Jahren in ihren Grundzügen ins Leben gerufen, zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen ihrer Art und ist heute ein Fixpunkt im Radsportkalender – für Hobbysportler ebenso wie für ambitionierte Athleten. Mit dabei vom RC-Neulengbach war Michael J.

Über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter führte die Rundfahrt von Lienz nach Oberdrauberg, über den Gailberg ins Lesachtal und durch das Tiroler Gailtal sowie über die Drautalstraße wieder zurück in die Bezirkshauptstadt. Der Wettergott hatte Mitleid mit den rund 2.000 angemeldeten Sportlern und lockte die Teilnehmer bei angenehmen Temperaturen und trockenen Straßen zum Start. Erst auf den letzten 40km der Renndistanz kam der vorhergesagte Wettersturz begleitet von starken Regengüssen. Mit entsprechender Vorsicht bei strömenden Regen auf der nassen Abfahrt errang Michael sicher das Ziel in einer Zeit von 3:38:03 und errang damit Platz 31 in der Klasse Men 3. (Text von Michael Janotta)

2025Dolomitenrundfahrt