Allgemein

Klopeinersee MTB-Gruppe Infos (31.5.-3.6.2018)

Klopeinersee 2018 , Tourbeschreibungen MTB-Gruppe:

1 Tag= 33 KM, 570 HM Kitzelbergtour (Ähnlich wie letztes Jahr)
2 Tag= Petzen Hinfahrt 23 KM, 380 HM (ident mit letztem Jahr)
2 Tag= Petzen Retour 22,5 KM, 150 HM (fast ident mit letztem Jahr)
3 Tag= Michaelerberg 50 KM, 1000 HM,  NEU
4 Tag= Drau Ost 50 KM,  700HM (kein langer Berg), NEU

Abfahrt am ersten Tag ist 15 Uhr am Parkplatz. (Ansonsten 9 Uhr)
Das Tempo und die technischen Schwierigkeiten der Ausfahrten, werden sich auf „Schankerlniveau“ bewegen.
Wetterbedingte Abänderungen behält sich der Guide vor, auch wird seitens des RC-Neulengbach keinerlei
Haftung für Besitzstörungsklagen etc. übernommen.
Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Gefahr !
Für den Petzen Trail werden Knie / Ellenbogenschoner und Reserve-Bremsbelege empfohlen !

Guide Geri
Touren GPX-Download (bis 3.6.18 verfügbar) hier klicken

Rennen/Veranstaltungen, Rennergebnisse

21. St. Veiter Voralpen MTB-Marathon

Bei hochsommerlichen Temperaturen stellten sich vier Fahrer des RC Neulengbach an den Start in St. Veit an der Gölsen. Zwei auf der Classic-Strecke (64km, 2000hm), zwei auf der Small (32km, 1000hm).

Ergebnisse Classic (137 Starter):

58. (15. Kat. H3) Karl Pötzl 3:22:18 (+45:52)

63. (15. Kat. H4) Josef Müller 3:24:14 (+47,47)

Ergebnisse Small (266 Starter):

26. (7. Kat. H3) Christoph Pürstl 1:25:30 (+8:48)

77. (4. Kat. Jun.) Felix Pürstl 1:36:06 (+19:23)

Bemerkenswert die Leistung von Roman Wegscheider, der mit seinem Crosser (zwar nicht ganz regelkonform) auf der kurzen Strecke 18. (9. Kat. H1) in 1:24:05 wurde. Gewonnen haben der Ennstaler Wolfgang Krenn (Classic) und Christoph Spreitzhofer aus Birkfeld (Small).

 

 

Allgemein

Karl Pötzl: EVERESTING 2018 (14.4.2018)

03:00 an einem Samstag Mitte April: Der Wecker läutet und vorsichtig schleiche ich aus dem Schlafzimmer um den Rest der Familie nicht zu wecken. Mein erstes Everesting steht am Plan. Die Regeln sind simpel: Du fährst ein Berg-Strava-Segment so oft rauf und runter bis du aus Sicht der Höhenmeter quasi am Mt. Everest (8.848m) wärst – fertig. Erfunden haben das in diesem Fall nicht die Schweizer, sondern der Brite Mallory. Das Regelwerk gibt den Kandidaten großen Gestaltungsraum: Ort, Zeit und Material sind frei wählbar. Damit kann das Vorhaben sehr gut an die persönlichen Vorlieben angepasst werden. MTB vs RR, kurzer Anstieg vs längere Auffahrt, Nachteule vs Schönwetterfahrer oder Saisonvorbereitung vs Saisonhighlight seien als Entscheidungskriterien hier genannt.

Warum? Die nüchterne Frage meines Nachbars nachdem ich ihm erzählt habe was ich am Samstag mache

In meinem Fall plante ich es als Vorbereitung für die Saison. Als Streckenabschnitt wählte ich einen Anstieg in meiner Nähe mit ~200hm, 2,7km und 8% Steigung. Ich versprach mir davon einen guten Mix zwischen Be- und Entlastung, aber kein auskühlen der Muskulatur nach der Abfahrt. Außerdem kommen mir persönlich kürzere Intervalle mehr entgegen als längere. Mein primäres Material sollte das RR sein. Das MTB hatte ich als Backup mit. Einerseits als Ersatz für nicht reperable Defekte am RR, andererseits als NotNagel und mentales Failover Material. Vorweg: Das MTB blieb am Auto und durfte keinen Beitrag zum Erfolg leisten. Das Auto parkte ich in der letzten Hälfte des Anstieges. Mental finde ich das rückwirkend betrachtet gut.

 

Die Basisstation

Wie? Und das ist nicht einmal ein Rennen?? Die Reaktion meiner Frau auf meine Info das ich 15h radfahren gehe

Um 04:30 begann der erste Anstieg – und die erste Überraschung: die 3° bewirkten, dass ich doch sehr rasch wach wurde. Bald aber schickte sich der Sonnenaufgang an und Kuckuck, Specht und sonstige Vögel begleiteten mich auf meinen Intervallen. Aber nicht nur die Vögel: Auf einer der Abfahrten, in der Dämmerung vor mir plötzlich …. ein Bär! Oder doch ein Igel? Mist! Wenn ich über den drüber fahre riskiere ich einen Platten! Also Bremsen. Reicht nicht! Den Bremsfallschirm öffnen! Der Igel kommt immer näher! Quer stellen! Ich schaue dem Igel schon in die Augen! Als letzten Ausweg springe ich mit einem doppelten Rittberger über die gefährlichen Stacheln hinweg. *uff* Der Igel verlässt darauf hin meine Ideal-Linie. Ich glaube, der lacht heute noch. Mein Garmin meinte dazu nur: „Neue HFmax“ Es sollte glücklicherweise das einzige ungeplanteErlebnis bleiben. Der Rest lief 45mal nach Schema F ab: unten wenden, auf die Garmin Info für den Beginn des Segmentes warten, Lap Taste drücken, Windbreaker öffnen, trinken und nach einem Schalt-/Leistungsschema kurbeln. Oben wenden, Windbreaker schließen, rollen, nach der ersten links trinken, rollen. Beim Auto vorbei, und dann kam da diese Linkskurve: ein wenig unübersichtlich, nach innen hängend und (für mich) nicht voll zu fahren. Alle 45x probierte ich es ein wenig schneller mit dem Ziel ohne Bremsen von oben bis unten zu kommen. Ich brachte es aber bis zuletzt nicht über’s Herz. Nach 9,5h zwang mich ein Tief zu einer Pause. Meine Leistung lies nach, vor allem aber die Konzentration. So entschloss ich mich für eine kurze Regeneration. Vielleicht bin ich doch nicht mehr so jung wie ich dachte. Ich muss das mal bei Gelegenheit nachprüfen … Jedenfalls waren die Pause und der anschließende Energie-Drink goldrichtig! Frisch und mit der gewohnten Leistung ging es wieder ans Werk. Zu diesem Zeitpunkt begann auch das letzte Drittel. Um 14:00 bekam ich überraschende Motivation in Form von Freunden, meiner Frau und …. Kaffee! So gestärkt ging es ins Finale und wie geplant konnte ich vor Sonnenuntergang die letzte Auffahrt beenden. 9.071hm auf 247km in 14:40 waren die Ausbeute.
48°06’33.7″N 15°53’04.0″E Die Koordinaten des unteren Wendepunktes

Die Energiespender – der Kaffee kam additiv dazu
Strukturierter als bisher gewohnt habe ich mich auf das Vorhaben vorbereitet. Allem voran natürlich das muskuläre Training. Dieses wurde intensiv von meinem langjährigen Trainer Hannes aus dieSportpraxis geplant und begleitet. Keine Ahnung woher er seine Ideen für diese Intervall-Einheiten nimmt. Rückwirkend betrachtet war das schon gut – während der Einheiten selbst hätte ich mir aber des Öfteren eine Voodoo Puppe gewunschen! Mentale Möglichkeiten habe ich ebenfalls gelernt und angewendet. Und ich hatte auch einen Verpflegungsplan: Maltodextrin, Iso mit Salz, Flüssignahrung und Gels sollten die notwendige Energie liefern. Was mich (auch) freut: die Verpflegung war bis zum Ende in Ordnung! Das wirkte sich auch auf die Leistungsbereitstellung aus, welche konstant bis zur letzten Auffahrt war. Eine wertvolle Erfahrung für den kommenden Glocknerman

 

day after

Fazit: – 3° bergab sind kälter als 3° bergauf – Wo es rauf geht, da geht es auch wieder runter – So ein Berg ist ein interessantes Geschöpf: Den kannst du noch so oft befahren – der gibt nicht auf!

Rennen/Veranstaltungen

Rennfahrerunterstützung 2018

es werden maximal je Mitglied 150,– Nenngebühren (keine Nachnenngebühren) vergütet. Bedingung ist die Teilnahme mit aktuellem Trikot/Hose, Nennung unter RC-Neulengbach und Ergebnismeldung INNERHALB 1 Woche mit neuem Formular (wird in Kürze verfügbar sein). Die Abrechnung erfolgt am Ende der Saison.

 

Neu für Jugendliche bis 23 Jahre:  bei mindestens 10 Starts bei Rennen der Kategorie Lizenz oder Marathon-Cuprennen:  500,– für Radmaterial (Rechnungen müssen vorhanden sein) + 150,– Startgelder – bitte um Kontaktaufnahme mit dem Vorstand.