Graveln mal anders – Einzelzeitfahren beim Race Across Austria (RACA) Gravel North–South
Ein ganz besonderes Gravelrennen stand für Andreas M. am Programm: 100 Kilometer und 2000 Höhenmeter im Rahmen des Race Across Austria – Gravel North–South.
Doch diesmal lief alles ein wenig anders als bei klassischen Events.
Kein Massenstart – kein Windschatten – volles Abenteuer
Statt dem üblichen Massenstart ging es im Einzelstart-Modus im 2-Minuten-Takt los. Auch die Strecke war nicht ausgeschildert – es galt, sich allein per GPS-Track zu orientieren. Den GPX-Track erhielten die Teilnehmer rund zwei Wochen vor dem Rennen. Unterwegs mussten zudem drei Kontrollpunkte angefahren und eine Zeitkarte gestanzt werden – wie zu alten Radsport-Zeiten.
Der Verzicht auf Renntrubel hatte seine Vorteile: Keine Windschatten-Taktik, kein Positionskampf – dafür volle Konzentration auf die Strecke und Zeit, um die beeindruckende Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Gefahren wurde über verkehrsarme Asphaltstraßen, Feld- und Waldwege – technisch wenig fordernd, aber mit stetigem Auf und Ab bis nahe an die tschechische Grenze und zurück nach Linz.
Starke Leistung in der Gesamtwertung (männlich):
Name | Platz | Zeit | |
Andreas M. | 3. von 31 | 4:32 h |
Den Sieg holte sich Frederik Böna mit einer Zeit von 4:00 h.
Fazit:
Die Reise nach Linz hat sich voll ausgezahlt!
Ein innovatives Rennformat, eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke und entspannte Atmosphäre – dieses Event hätte definitiv mehr Teilnehmer verdient.
Graveln im Mühlviertel? Gerne wieder!
Text und Bilder von Andreas Müller