Rennbericht: 2025-06-21 RACA Gravelday Oberösterreich

Graveln mal anders – Einzelzeitfahren beim Race Across Austria (RACA) Gravel North–South

Ein ganz besonderes Gravelrennen stand für Andreas M. am Programm: 100 Kilometer und 2000 Höhenmeter im Rahmen des Race Across Austria – Gravel North–South.

Doch diesmal lief alles ein wenig anders als bei klassischen Events.

Kein Massenstart – kein Windschatten – volles Abenteuer

Statt dem üblichen Massenstart ging es im Einzelstart-Modus im 2-Minuten-Takt los. Auch die Strecke war nicht ausgeschildert – es galt, sich allein per GPS-Track zu orientieren. Den GPX-Track erhielten die Teilnehmer rund zwei Wochen vor dem Rennen. Unterwegs mussten zudem drei Kontrollpunkte angefahren und eine Zeitkarte gestanzt werden – wie zu alten Radsport-Zeiten.

Der Verzicht auf Renntrubel hatte seine Vorteile: Keine Windschatten-Taktik, kein Positionskampf – dafür volle Konzentration auf die Strecke und Zeit, um die beeindruckende Landschaft des Mühlviertels zu genießen. Gefahren wurde über verkehrsarme Asphaltstraßen, Feld- und Waldwege – technisch wenig fordernd, aber mit stetigem Auf und Ab bis nahe an die tschechische Grenze und zurück nach Linz.

Starke Leistung in der Gesamtwertung (männlich):

NamePlatzZeit
Andreas M.3. von 314:32 h

Den Sieg holte sich Frederik Böna mit einer Zeit von 4:00 h.

Fazit:

Die Reise nach Linz hat sich voll ausgezahlt!
Ein innovatives Rennformat, eine wunderschöne, abwechslungsreiche Strecke und entspannte Atmosphäre – dieses Event hätte definitiv mehr Teilnehmer verdient.
Graveln im Mühlviertel? Gerne wieder!

2025-06-21Gravel_RACA

Text und Bilder von Andreas Müller